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Hardware as a Service: Besser mieten statt kaufen?

IT-Knowledge Base: Für IT-Interessierte & Unternehmen, die auf der Suche nach einem Managed Services Provider sind.

Definition – Was ist Hardware as a Service?

Mieten statt kaufen: Für viele ist es eine sinnvolle Option Dinge zu „leihen“. Autos, Gärten, Kunst, Kleidung, heutzutage ist alles möglich. Auch Hardware lässt sich mieten, dieses Modell nennt man „Hardware as a Service“. Aber warum ist so etwas nötig? Die IT Welt unterliegt ständigen Veränderungen und hat täglich mit neuen Herausforderungen zu kämpfen. Die Anforderungen und Erwartungen an die IT können teilweise nicht mehr realisiert werden, daher werden Konzepte wie Hardware as a Service immer wichtiger. Besonders für kleine oder mittelständische Unternehmen ist es eine kostengünstige Möglichkeit ihren Mitarbeitern die neuste Technik zu Verfügung zu stellen. Im Gegensatz zu anderen „as-a-Service“-Modellen ist Hardware as a Service relativ neu am Markt, aber etabliert sich im beruflichen Umfeld immer mehr. Laut einer Studie stufen 40 Prozent der Unternehmen Hardware as a Service als große Entlastung der IT-Abteilung ein, wodurch sich für die Verantwortlichen des Unternehmens freie Kapazitäten für wichtigere Aufgaben ergeben. Der Mangel an IT-Fachkräften verleiht dem Modell noch mehr Bedeutung in der Unternehmenswelt.

Hardware as a Service (HaaS)

Bei HaaS handelt es sich also z .B. um eine Anmietung der oben genannten Hardware. Vergleichbar ist dieses Modell mit Infrastructure as a Service (IaaS), denn beide Konzepte dienen der Erbringung von Dienstleistungen für Hardware. Allerdings wird bei HaaS die Hardware direkt beim Kunden gelagert und bei IaaS ist sie am Standort des Anbieters untergebracht. Meistens zahlt der Kunde eine monatliche Gebühr und erwirbt damit den Service und die Dienstleistung rund um die Hardware. Doch was genau gehört zu den Dienstleistungen?

Managed Service Provider

Meistens gehören die Installation, Überwachung und Wartung zu den Pflichten des Anbieters. Dieser wird Managed Service Provider (MSP) genannt und die Hardware bleibt sein Eigentum. Verantwortlich ist er außerdem für die Außerbetriebnahme und den Ersatz der Hardware, z. B. wenn sie veraltet ist oder ausfällt. Dazu gehört je nach Vertrag auch manchmal die Löschung vertraulicher Daten oder die physische Zerstörung der Festplatte. Kurz gesagt: Der Anbieter ist dann verpflichtet das alte Equipment rechtskonform zu recyclen. Die Verantwortlichkeiten der beiden Parteien werden durch einen Vertrag festgelegt.

Service Level Agreement

Service Level Agreement (SLA) wird der Vertrag zwischen dem Kunden und dem Managed Service Provider (MSP) genannt. In der Regel ist in dem Vertrag festgehalten, in welchem Umfang die Dienstleistungen erbracht werden. Folgende Vereinbarungsinhalte kann ein SLA beispielsweise haben:

  • Bereitstellung der Nutzungsstatistiken
  • Verfügbarkeit des Zugangs
  • Prozentuale Verfügbarkeit
  • Flexibilität in Bezug auf Änderungen
  • Sanktionen im Falle mangelhafter Leistungen
  • Vertragslaufzeit
  • Behandlung von Vertragsstrafen
  • Mögliche Anzahl der gleichzeitig agierenden User
  • Performance-Benchmarks zum Vergleich
  • Zeitrahmen für die frühzeitige Benachrichtigung bei Service Einschränkungen

 

Das größte Ziel des Vertrags ist es die Dienstleistungen für den Kunden transparenter zu machen. Die Leistungen können einerseits gerechtfertigt und gemessen werden und andererseits lassen sie sich dadurch mit anderen Angeboten vergleichen.

Beispiele für HaaS

Hardware-Beispiele, die zu dem Modell HaaS gehören, sind „PC as a Service“ und „Device as a Service“. Dabei geht es um die Anmietung eines Computers, aber auch Mobilgeräte und andere Netzwerkkomponenten können dazu gehören. Die Produkte werden während der gesamten Lebensdauer begleitet, das heißt von der Bereitstellung und den Updates, über den Service bis hin zum End of Life (EOL). Meistens wird eine monatliche Gebühr pro Mitarbeiter gezahlt und der Anbietet stellt dann ein komplettes Paket aus Software und Hardware für jeden Arbeitsplatz bereit. Durch das Abo-Modell fällt der Kauf von PC-Hardware weg und der Festpreis macht die Kosten planbar. Ebenso umfasst der Service Konfigurationsdienste, Helpdesk-Support, die Datensicherung und Datenwiederherstellung. Eine Weiterentwicklung des Prinzips Hardware as a Service ist „Workplace as a Service”. Gegen eine Gebühr wird ein kompletter Arbeitsplatz eingerichtet und der Anbieter übernimmt die Installation, Bereitstellung und Instandhaltung. Dazu gehört sowohl die Software als auch die Hardware.

Software as a Service (SaaS)

HaaS und SaaS sind beide ein Teil des großen Konzeptes Cloud Computing und die Wurzeln von Hardware as a Service liegen im SaaS-Modell. Bei dem Modell „Software as a Service“ wird eine Software über einen Dienstleister erworben. Der Nutzer kann von jedem Gerät aus über das Internet auf die Software zugreifen. Die Zahlung erfolgt monatlich oder jährlich und alle relevanten Prozesse müssen von dem Provider übernommen werden. Sehr bekannte Software as a Service Beispiele sind z.B. Microsoft 365 oder Adobe Photoshop.

Bei diesem Modell wird also eine Software gemietet. Anders als die Hardware, ist sie nicht physisch. Es ist ein Sammelbegriff für Programme und deren zugehörigen Daten. Eine Software bestimmt welche Aufgaben ein Gerät erledigt und wie sie erledigt werden. Unterteilen lässt sich der Begriff in System-Software (Kommunikation zwischen Anwendung und Hardware), Programming-Software (Hilfsmittel zum entwickeln von Programmen) und Anwendungssoftware (Erfüllt eine Aufgabe). Beispiele für eine Software sind Datenbanksysteme, Büroanwendungen oder Bildungssoftware.

Unterschiede HaaS & SaaS

Die Modelle HaaS und SaaS sind zwar beide Managed Services unterscheiden sich aber grundlegend voneinander. Die Tabelle veranschaulicht die Unterschiede auf einen Blick:

 

Hardware as a ServiceSoftware as a Service
Was wird vermietet?
  • Hardware
  • Software
Wo findet die Leistung statt?
  • Befindet sich direkt bei dem Kunden
  • Liegt auf dem Server des Anbieters
  • Software liegt im Bereich des Kunden
  • Hardware liegt im Bereich des Kunden

 

Besonders in den Bereichen Wirtschaft, Internet und Kommunikation übersteigt die generierte Datenmasse jede Speichermöglichkeit. Laut einer Umfrage mit mittelständischen Unternehmen liegen die Ursachen der steigenden Datenflut darin, dass immer mehr Geräte einen Internetanschluss erhalten. Auch der Cloud Computing-Trend und die steigende Anzahl an mobilen Geräten werden besonders häufig als Quelle genannt. Doch was machen die Unternehmen mit den ganzen Daten?

Vorteile & Nachteile von Hardware as a Service

Die IT-Welt entwickelt sich rasch und es ist für viele Unternehmen eine Herausforderung dabei Schritt halten zu müssen. Durch Hardware as a Service werden Freiräume geschaffen und die IT-Abteilung wird oft entlastet. Ist die Nutzung aber für alle gleich sinnvoll? Um das zu beantworten schauen wir uns einmal die Vor- und Nachteile von HaaS genauer an:

Vorteile von HaaS

  • Aktualität der Technologie
    Mit HaaS können Unternehmen ihren Mitarbeiter immer die neueste Technologie zur Verfügung stellen.

 

  • Aufwand entfällt
    Um zeitaufwändige Tätigkeiten wie die Wartung oder Entsorgung kümmert sich der Anbieter.

 

  • Kosten
    Es wird ein monatlicher Mietpreis bezahlt, sodass keine hohen Investitionskosten nötig sind.

 

  • Flexibilität
    Meistens lassen sich die Modelle je nach Anforderung problemlos anpassen.

 

  • Sicherheit
    Die Sicherheitsstandards sind stets aktuell und es wird sich um Update- und Patch-Management gekümmert.

 

  • Planung
    IT-Kosten sind transparenter und planbarer.

 

Nachteile von HaaS

  • Kosten und Eigentum
    Die Hardware wird zwar vom Kunden monatlich bezahlt, ist aber nicht sein Eigentum.

 

  • Entscheidungsfreiheit
    Das heißt, er kann nicht frei entscheiden was mit der Hardware passiert.

 

  • Abhängigkeiten
    Der Kunde ist von dem externen Dienstleister abhängig und muss sich auf ihn verlassen können. Im Falle einer Insolvenz kann der Service nicht mehr in Anspruch genommen werden.

 

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